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Der Hof gestern und heute.

Alles unter einem Dach!
Alles unter einem Dach! Reiten und Fahren.

Früher wurden Pferde für die tägliche Arbeit gebraucht. Durch die Technisierung in der Landwirtschaft ist das schon lange Vergangenheit. Wer pflügt heute noch mit einem Pferd? - Folglich ging der Pferdebestand in den ländlichen Gegenden zunächst stark zurück. Auf dem Hof Schulze Hobbeling war das nicht anders, aber ganz ohne Pferde war er nie.

Seit Ende der siebziger Jahre wurden wieder mehr Pferde gehalten, allerdings keine Kaltblüter, sondern Warmblüter zur Zucht und zu Sportzwecken.

Heute ist das Reiten eine Breitensportart, in der das "Weibliche Geschlecht" eine dominierende Stellung eingenommen hat. Mehr als 60 % aller Reitsportler sind weiblich.

Das Interesse am Fahrsport ist mit der Zeit wieder gestiegen. Sicher ein Verdienst zahlreicher Reit- und Fahrvereie. Bietet sich doch ehemaligen aktiven Reitsportler eine gute Alternative, dem Pferdesport verbunden zu bleiben.

Die Fahrsportabteilung vom Hof Reiten und Fahren hat sich in den letzten vier Jahrzehnten über Westfalen hinaus durch gute, sportliche Leistungen über die NRW-Grenzen hinaus etabliert. Das erkennt man schon an den vielen unterschiedlichen Autokennzeichen von aktiven Teilnehmern am alljährlichen Fahrturnier.

Die traditionelle Kutschenwallfahrt in Telgte findet 2017 zum 30. Mal statt. Der Hof Reiten und Fahren ist seit Beginn an ein zentraler Treffpunkt für Gespanne, die überwiegend aus dem nordwestlichen Münsterland kommen. So treffen sich Himmelfahrtstag mehr als 50 Gespanne, in dann in einem Korso durch Vadrup zur Planwiese nach Telgte weiterfahren. Viele verbleiben sogar 1 oder zwei Tage und pflegen damit den Kontakt untereinander. Dabei spielt das Alter keine Rolle.

So entwickelte sich der Hof Schulze Hobbeling von einem landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb zum heutigen Pferdehof "Reiten und Fahren Hof Schulze Hobbeling". Heute stehen etwa 80 Einstellmöglichkeiten für Klein- und Großpferde zur Verfügung.

Regelmäßig machen auch "Friedensreiter", die sich auf dem Friedensreiterweg von Münster nach Osnabrück befinden, hier eine Rast. Übernachtet wird dann in den nahegelegenen Hotels und Pensionen. Oder eben, wie es im Mittelalter üblich war, man bleibt bei seinemk Pferd.

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